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Ursprung und Ethik

Diamanten werden auf der ganzen Welt gefördert, neben Afrika auch in Russland, Australien und Kanada.

Um den Handel mit Konfliktdiamanten zu unterbinden, wurde der Kimberley-Prozess ins Leben gerufen. Es handelt sich dabei um ein internationales Zertifikationssystem für legal geförderte und verkaufte Rohdiamanten. Teilnehmende Länder verpflichten sich zu weitreichenden und umfangreichen Kontrollen beim In- und Export von Rohdiamanten sowie des Handels und der Produktion, um sicherzustellen, dass Konfliktdiamanten vom legalen Handel ausgeschlossen bleiben.

Somit dürfen seither nur noch Rohdiamanten gehandelt werden, für die offizielle Herkunftszertifikate des jeweiligen Ursprungslandes vorliegen.

Der Kimberley-Prozess wurde 2000 in Südafrika angestossen. 2002 führte die Verhandlung in Interlaken in der Schweiz zur Annahme des Zertifizierungssystems. Seit 1.1.2003 ist dieses in Kraft. Seither muss jede exportierte Sendung Rohdiamanten von einem fälschungssicheren Zertifikat begleitet sein, in dem bestätigt wird, dass Vorsichtsmassnahmen getroffen wurden, um das Vorhandensein von Konfliktdiamanten in der Lieferung zu verhindern. Staaten, welche dieses Zertifikationssystem nicht anwenden, werden vom Handel mit Rohdiamanten ausgeschlossen. Die Zertifikate werden bei der Einfuhr in ein Land durch den Zoll kontrolliert.

Die Schweiz, welche sich bereits in der Aushandlungsphase beteiligt hat, ist Gründungsmitglied des Kimberley-Prozesses. 2016 nahmen 53 Länder sowie die Europäische Union an diesem Zertifikationssystem teil.

Alle unsere Diamanten halten den Kimberley-Prozess ein. Dies bestätigen und garantieren wir unseren Kunden mit einem entsprechenden Vermerk auf der Rechnung für die gekauften Diamanten.

Transparente Diamanten Lieferketten

Rückverfolgbarkeitsprogramme werden künftig zu einem wesentlichen Bestandteil der Identität eines Diamanten. Es gibt Bestrebungen in der Branche, welche die Lieferkette für Diamanten transparent machen, um sicherzustellen, dass die Edelsteine ohne Ausbeutung von Arbeitnehmern oder der Umwelt abgebaut und verarbeitet werden. Derzeit gibt es 2 Ansätze: Ursprungszeugnisse oder Herkunftsnachweise sowie Blockchain basierte Lieferkettennachweise. In beiden Bereichen werden in den letzten Monaten grosse Fortschritte erzielt.

Alrosa, der führende Diamantminenbetreiber, hat den „Diamond Passport“ als Herkunftsnachweis für ihre Diamanten eingeführt. Auf diesem werden neben den üblichen Qualitätsangaben und einem Verweis auf das Laborzertifikat zusätzlich der Ursprung des Diamanten festgehalten: Das Land, die Region und das Gewicht des Rohdiamanten.

Beispiel eines Alrosa Diamond Passport, welcher die Herkunft und Rohgewicht dieses Diamanten zeigt.

Kanada hat frühzeitig erkannt, dass ein Ursprungsnachweis Vertrauen schafft und deshalb schon vor Jahren „Canadamark“ ins Leben gerufen. Ein Ursprungszertifikat garantiert, dass die Diamanten aus Kanadas Northwest Territories stammen und ethische Vorgaben eingehalten werden. Online kann man wie bei Alrosa seinen Diamanten verifizieren:

Beispiel einer Online-Abfrage bei Canadamark für einen Herkunftsnachweis. Dieser tropfenförmige Diamant wurde in der Ekati/Diavik Mine als 1.22 Karat grosser Rohdiamant gefunden.

Insgesamt ist der Anteil von rückverfolgbaren Diamanten noch nicht sehr gross. Dennoch sind bereits heute solche Diamanten bei uns erhältlich. Auf Anfrage zeigen wir Ihnen gerne die Möglichkeiten.

Ethische Diamanten

Als gutes Beispiel, welche Anstrengungen unternommen werden, ist das „Building Forever 2030“ Programm von De Beers. In vier Bereichen werden zwölf Ziele verfolgt, welche die Situation der Menschen und der Natur in den Abbaugebieten stark verbessern und die Rückverfolgbarkeit der Diamanten garantieren werden. So will De Beers bis 2030 CO2 neutral werden, den Wasserverauch auf die Hälfte senken und für die Biodiversität Netto-positiv werden.

Auch Alrosa, der führende Diamantminenbetreiber, hat ein ähnliches Programm aufgelegt, wenn auch mit etwas weniger konkreten Zielen.

CO2 neutrale Diamanten

Immer mehr Teilnehmer der Diamanten Lieferkette streben eine CO2 neutrale Produktion an. Wie das gelingen kann, haben wir in unserem Blog Beitrag zum Thema CO2 neutrale Diamanten beschrieben.

Wie Diamanthaus die Umwelt schützt

Mit Stolz und gutem Gewissen sollen unsere Kunden natürliche Diamanten von einem umwelt- und sozialbewussten Unternehmen kaufen können.

Darum reisen wir kaum, sondern wickeln unser Geschäft online ab. Wir halten unsere Mitarbeitenden an, öffentliche Verkehrsmittel oder andere alternative Transportmittel zu nutzen. Wir reduzieren Ausdrucke und Verpackungen und setzen auf Energieeffizienz.

Unsere Server für www.diamanthaus.ch werden in der Schweiz mit 100% grünem Strom aus Wasserkraft betrieben. Für unsere Büros verwenden wir 100% Strom aus erneuerbaren Energien aus der Schweiz.

Mittels transparenter Information und seriöser Beratung schaffen wir es, die Retourenquote auf praktisch null zu senken und reduzieren damit den Transportaufwand.

Wir pflegen bereits seit Jahren Partnerschaften mit Lieferanten, die sich im Bereich Klimaschutz und sozial engagieren. Wenn Sie Ihren Diamanten ausdrücklich von einem entsprechenden Lieferanten beziehen möchten, fragen Sie uns bitte an.