CO2 neutrale Diamanten

Diamantmine Betreiber wollen CO2 neutral werden

Der Klimawandel hat schwerwiegende und dauerhafte Auswirkungen auf globaler und lokaler Ebene. Auch die Diamantindustrie setzt sich mit dem Thema Klima auseinander und investiert in Energie- und Emissionssparprojekte.

CO2 neutrale Diamantminen

De Beers oberstes Ziel ist es, als erstes Unternehmen der Welt eine klimaneutrale Diamantmine zu betreiben. Dies soll mit Hilfe von Kimberlit erreicht werden. Dabei handelt es sich um das Vulkangestein, welches Diamanten enthält. Mit der Förderung von Diamanten wird es in grosser Menge an die Erdoberfläche gebracht. Dort wirkt Kimberlit gemäss De Beers wie ein Schwamm, nimmt schnell das Kohlendioxid in seine Struktur auf und speichert es in stabilen, ungiftigen Karbonatmineralien.

De Beers arbeitet mit Wissenschaftlern zusammen, um Möglichkeiten zu finden, wie die Mineralien schneller gebildet werden können. Mineralische Karbonisierungstechnologien sind nicht neu. Neu ist jedoch die Anwendung dieser Technologien auf Kimberlit Erz, das in den Rückständen an Diamantstandorten reichlich vorhanden ist und ideale Eigenschaften für die Speicherung sehr grosser Kohlenstoffmengen bietet.

So erhofft man sich die eigenen Emissionen ausgleichen zu können und zusammen mit anderen Bemühungen wie der Energieffizienz Verbesserung und dem Umstieg auf erneuerbare Energien schlussendlich den Bergbau klimaneutral zu machen. Die Technik wurde bereits in Gahcho Kué in Kanada getestet.

Diamantproduzenten denken um

Verschiedene Produzenten haben sich zum Ziel gesetzt, Geschäftsreisen zu reduzieren und ihre Meetings mit Videokonferenzen zu ersetzen oder halten Ihre Mitarbeitenden an, öffentliche Verkehrsmittel für den Transfer an den Arbeitsplatz zu nutzen. Sie wollen weniger Plastikmüll produzieren, den Energieverbrauch senken und mehr auf erneuerbare Energiequellen setzen. Auch die Lebensdauer von Geräten und Maschinen soll maximiert werden und sie investieren in Projekte um einen CO2-Fussabdruck von Null zu erreichen.

Carbon-Expert, eine spanische Beratungsfirma, unterstützt bereits 12 Diamantproduzenten auf ihrem Weg die Emissionen zu reduzieren. Ein erster Diamantproduzent gibt an bereits klimaneutral ist zu sein.

Wie Diamanthaus die Umwelt schützt

Mit Stolz und gutem Gewissen sollen unsere Kunden natürliche Diamanten von einem umwelt- und sozialbewussten Unternehmen kaufen können.

Darum reisen wir kaum, sondern wickeln unser Geschäft online ab. Wir halten unsere Mitarbeitenden an, öffentliche Verkehrsmittel oder andere alternative Transportmittel zu nutzen. Wir reduzieren Ausdrucke und Verpackungen und setzen auf Energieeffizienz.

Unsere Server für www.diamanthaus.ch werden in der Schweiz mit 100% grünem Strom aus Wasserkraft betrieben.

Mittels transparenter Information und seriöser Beratung schaffen wir es, die Retourenquote auf praktisch null zu senken und reduzieren damit den Transportaufwand.

Wir pflegen bereits seit Jahren Partnerschaften mit Lieferanten, die sich im Bereich Klimaschutz und sozial engagieren. Wenn Sie Ihren Diamanten ausdrücklich von einem entsprechenden Lieferanten beziehen möchte, fragen Sie uns bitte an.

Foto: Diavik Diamantmine, Courtesy of Rio Tinto, Copyright © 2019 Rio Tinto