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Der Diamant ist ein Naturprodukt, bei dessen Entstehung Kohlenstoff
über tausende von Jahren bei grosser Hitze und Druck zusammengepresst wurde.
Dabei können andere Materialien oder sogar andere Diamantkristalle in einem
Diamanten eingeschlossen werden.
Solche Eigenschaften machen jeden Diamanten einmalig und
wiedererkennbar.
Nur ganz selten gibt es Diamanten die „fehlerfrei“ - man
sagt auch „lupenrein“ - sind. Sie werden als FL (flawless) oder IF (internally
flawless) bezeichnet. Der Unterschied zwischen IF und FL ist, dass bei IF an der
Oberfläche kleinste Spuren von der Verarbeitung unter starker Vergrösserung
sichtbar sein können.
Die weiteren Stufen VVS1 und VVS2 (very very small Inclusions),
VS1 und VS2 (very small Inclusions) enthalten immer grössere bzw. mehr
Merkmale die unter der Lupe sichtbar werden.
Unreinheiten bei SI1
und SI2 (small Inclusions) sind unter der Lupe gut sichtbar, werden jedoch auch
von Experten nur in Ausnahmefällen von blossem Auge gesehen. Solche Diamanten
werden häufig im üblichen Diamantschmuck eingesetzt.
Bei I1 und I2 (Inclusions) werden Einschlüsse auch
für Laien von blossem Auge sichtbar. Das kann bei I2 so weit gehen, dass bis zu einem
Viertel des Diamanten von einer „Wolke“ bedeckt ist und dadurch leblos aussieht.
I1 und I2 werden teilweise auch als Piqué bezeichnet (P1 und P2).
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